Anleitung zum Schutz von Babys, Kleinkindern und Vorschulkindern in der digitalen Welt und im Alltag.
Kinder unter fuenf Jahren sind von Natur aus neugierig und lernen durch Beobachtung und Nachahmung. In diesem Alter liegt die digitale Sicherheit weitgehend in den Haenden der Eltern und Betreuungspersonen. Der Schwerpunkt sollte darauf liegen, Bildschirmkonsum zu begrenzen, qualitativ hochwertige Inhalte auszuwaehlen und gesunde Routinen aufzubauen, die das Fundament fuer die kommenden Jahre bilden.
Einfuehrung in Bildschirme
Try saying: "Lass uns das zusammen ansehen - ich setze mich zu dir und wir reden ueber das, was wir sehen."
Avoid: Bildschirme nicht routinemaessig als Beruhigungswerkzeug verwenden oder Kinder unbeaufsichtigt YouTube oder den App Store nutzen lassen.
Grundlegende Koerpersicherheit
Try saying: "Dein Koerper gehoert dir. Niemand sollte dich auf eine Weise beruehren, die sich nicht gut anfuehlt, und du kannst es mir immer sagen."
Avoid: Kinder nicht zwingen, erwachsene Verwandte zu umarmen oder zu kuessen, wenn sie nicht wollen - das untergraebt die Lektion ueber Koerperautonomie.
Bildschirmgrenzen setzen
Try saying: "Wir schauen eine Folge und dann ist es Zeit fuer etwas anderes. Moechtest du lieber draussen spielen oder malen?"
Avoid: Geraete nicht ploetzlich ohne Vorwarnung wegnehmen - das erzeugt Stress, anstatt gute Gewohnheiten zu schaffen.
Keine Bildschirme fuer Kinder unter 2 Jahren. Maximal eine Stunde pro Tag fuer Kinder von 2 bis 4 Jahren, immer gemeinsam angesehen.
Das Gehirn kleiner Kinder braucht sensorische Erfahrungen in der realen Welt. Uebermaessige Bildschirmzeit wird mit Sprachverzoegerung und schlechtem Schlaf in Verbindung gebracht.
Nur vorab genehmigte, altersgerechte Apps und Sendungen. Kein unbeaufsichtigter Zugang zu YouTube oder dem offenen Web.
Autoplay-Algorithmen koennen innerhalb weniger Klicks zu unangemessenen Inhalten fuehren, selbst wenn der Einstiegspunkt kinderfreundlich war.
Alle Geraete, die ein Kind nutzt, muessen ein Kinderprofil mit aktivierter Kindersicherung haben.
Kinder in diesem Alter koennen ohne Einschraenkungen versehentlich Einkaeufe taetigen, auf Erwachseneninhalte zugreifen oder mit Fremden Kontakt aufnehmen.
Zeigt Stress, Aggression oder ist beim Ausschalten der Bildschirme nicht zu beruhigen.
Bildschirmzeit schrittweise reduzieren und Warnungen vor Ende einfuehren (z. B. 'Noch fuenf Minuten'). Alternative Aktivitaeten anbieten.
Schlafprobleme, die mit zunehmender Bildschirmnutzung zusammenfallen.
Mindestens eine bildschirmfreie Stunde vor dem Schlafengehen durchsetzen und Geraete aus dem Schlafzimmer entfernen.
Wiederholt, spielt nach oder zeigt Inhalte aus etwas, das altersinadequat wirkt.
Ueberpruefen, was das Kind ansieht, Kindersicherungen verschaerfen und ruhig mit dem Kind ueber das Gesehene sprechen.
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