Helfen Sie Grundschulkindern, ihre ersten unabhaengigen Begegnungen mit Technologie sicher zu meistern.
Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren beginnen die Schule und nutzen Technologie zunehmend selbststaendig - meist fuer Hausaufgaben, Spiele und das Anschauen von Videos. Sie sind von Natur aus vertrauensvoll und verstehen vielleicht noch nicht, dass nicht alles online wahr oder sicher ist. Dies ist eine ideale Zeit, um durch ruhige, konsequente Anleitung grundlegende digitale Kompetenzen aufzubauen.
Was tun, wenn etwas Beaengstigendes auf dem Bildschirm erscheint
Try saying: "Wenn du etwas auf dem Bildschirm siehst, das dich beunruhigt oder traurig macht, klappe den Laptop zu und komm zu mir. Du wirst nie Aerger bekommen, weil du es mir sagst."
Avoid: Nicht schockiert oder wuetend reagieren, wenn das Kind etwas Beunruhigendes zeigt - das bringt ihm bei, Dinge stattdessen zu verbergen.
Menschen online sind nicht immer das, was sie scheinen
Try saying: "Manche Leute im Internet geben vor, jemand anderes zu sein - wie wenn man sich verkleidet. Darum reden wir nur mit Menschen, die wir aus dem echten Leben kennen."
Avoid: Keine zu beaengstigende Sprache wie 'Boese Menschen kommen, um dich zu holen' verwenden - das erzeugt Angst statt Bewusstsein.
Fragen vor dem Herunterladen
Try saying: "Bevor du etwas herunterlaedst oder auf 'Ja' tippst, frag erst mich - so wie wir auch beim Strassenueberqueren erst fragen."
Avoid: Nicht annehmen, dass das Kind versteht, was Downloads, Berechtigungen oder Pop-ups bedeuten. Jedes Konzept einfach erklaeren.
Nicht mehr als ein bis zwei Stunden Unterhaltungsbildschirmzeit pro Tag, mit regelmaessigen Pausen.
Kinder in diesem Alter brauchen ausreichend Zeit fuer koerperliches Spiel, Lesen und kreative Aktivitaeten neben der Bildschirmnutzung.
Kein unbeaufsichtigtes Nachrichtenversenden, Sprachchat oder soziale Medien.
5- bis 7-Jaehrige koennen taeuschende oder unangemessene Kommunikation von Fremden oder selbst Bekannten noch nicht zuverlaessig erkennen.
Alle App-Downloads und In-App-Kaeufe erfordern die Genehmigung der Eltern.
Kinder in diesem Alter verstehen Finanztransaktionen nicht und koennten versehentlich viel Geld ausgeben oder unsichere Apps installieren.
Wechselt schnell die Bildschirme oder versteckt das Geraet, wenn ein Erwachsener naeher kommt.
Ruhig fragen, was sie tun. Daran erinnern, dass Geraete in Gemeinschaftsbereichen genutzt werden, und gemeinsam den Browserverlauf pruefen.
Erwaehnt 'Freunde' aus dem Internet, die aus dem Offline-Leben nicht bekannt sind.
Mit offenen Fragen erkunden, wer diese Person ist. App oder Spiel pruefen, in dem sie sich getroffen haben, und Datenschutz- sowie Chat-Einstellungen sofort kontrollieren.
Deutlich nachlassendes Interesse an frueher geliebten Aktivitaeten, ersetzt durch Bildschirmfokus.
Strukturierte Offline-Aktivitaeten einfuehren und ueberpruefen, ob die Bildschirmzeitgrenzen konsequent durchgesetzt werden.
Key statistics